Krankheiten Akute lymphatische Leukämie bei Erwachsenen
ICD-Codes: C91.0 Was sind ICD-Codes?
Bei einer akuten lymphatischen Leukämie (ALL) vermehren sich unreife weiße Blutzellen im Knochenmark ungebremst. Sie stören die Blutbildung und können Organe schädigen. Eine ALL müssen Ärztinnen und Ärzte umgehend behandeln. In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Diagnose- und Therapiemöglichkeiten es gibt.
Auf einen Blick
- Eine akute lymphatische Leukämie (ALL) geht von unreifen weißen Blutkörperchen im Knochenmark aus, den Lymphoblasten.
- Die Beschwerden einer ALL entwickeln sich meist rasch innerhalb weniger Tage bis Wochen.
- Es gibt verschiedene Untergruppen der ALL, die Ärztinnen und Ärzte unterschiedlich behandeln.
- Wichtigster Baustein bei der Behandlung der ALL ist eine intensive Chemotherapie, die meist das Ziel hat, die Erkrankung zu heilen. Manchmal kommt auch eine Blutstammzelltransplantation infrage.
- Da die Leukämiezellen auch Gehirn und Rückenmark befallen, werden diese Körperbereiche vorbeugend behandelt.
- Nach der Behandlung schließt sich für die Betroffenen eine Nachsorge an, um einen Rückfall der Leukämie sowie mögliche Spätfolgen rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln.
Hinweis: Die Informationen dieses Artikels können und sollen einen Arztbesuch nicht ersetzen und dürfen nicht zur Selbstdiagnostik oder -behandlung verwendet werden.
Was ist eine akute lymphatische Leukämie?
Die Erkrankung Leukämie kennen viele Menschen auch unter der Bezeichnung Blutkrebs. Eine Unterform der Leukämie ist die akute lymphatische Leukämie (ALL).
Die ALL entsteht im Knochenmark, dem Ort der Blutbildung. Bei einer ALL vermehren sich bestimmte unreife weiße Blutkörperchen im Körper ungebremst. Bei Fachleuten heißen diese unreifen weißen Blutzellen „Lymphoblasten“. Deshalb wird die Erkrankung auch als “akute lymphoblastische Leukämie” bezeichnet.
Die Lymphoblasten breiten sich nicht nur im Knochenmark aus, sondern auch in lymphatischen Geweben wie Lymphknoten und Milz. Sie können auch weitere Organe befallen.
Es gibt verschiedene Untergruppen der ALL, die unterschiedlich verlaufen können und die Ärztinnen und Ärzte daher unterschiedlich behandeln. Am häufigsten kommt die ALL bei Kindern und Jugendlichen vor. Sie bekommen teilweise andere Therapien als Erwachsene.
Video Was ist Krebs?
Im folgenden Video erfahren Sie, wann Mediziner von einer Krebserkrankung sprechen und wie Krebs entsteht.
Dieses und weitere Videos gibt es auch auf YouTube
Jetzt ansehenEs gelten die dort bekanntgegebenen Datenschutzhinweise.
Welche Symptome können bei einer akuten lymphatischen Leukämie auftreten?
Weil sich die Leukämiezellen im Knochenmark ausbreiten, stören sie die normale Blutbildung. Das löst viele typische Beschwerden einer akuten lymphatischen Leukämie (ALL) aus. Gleichzeitig können die stark vermehrten Leukämiezellen verschiedene innere Organe, aber auch Gehirn und Rückenmark schädigen.
Folgende Symptome können auf eine ALL hinweisen:
- Müdigkeit und Abgeschlagenheit
- blasse Haut
- Haut- und Schleimhautblutungen
- Infektionen und Fieber
- geschwollene Lymphknoten
- Knochen- und Gelenkschmerzen
- Bauchschmerzen
- Kopfschmerzen, Sehstörungen, Erbrechen
Die Beschwerden einer ALL können bei einzelnen Betroffenen verschieden stark ausgeprägt sein. Die Krankheitszeichen müssen aber nicht unbedingt bedeuten, dass eine Leukämie vorliegt. Viele dieser Symptome treten auch bei vergleichsweise harmlosen Erkrankungen auf.
Wichtig zu wissen: Bei anhaltenden Beschwerden empfiehlt sich ein Arztbesuch. Hausärztinnen und Hausärzte können die Auslöser der Beschwerden bereits gut eingrenzen und bei Bedarf zusammen mit einer Fachärztin oder einem Facharzt weitere diagnostische Schritte einleiten. Liegt tatsächlich eine Leukämie vor, muss rasch mit der Behandlung begonnen werden.
Akute lymphatische Leukämie: Welche Ursachen und Risikofaktoren gibt es?
Die Ursachen der akuten lymphatischen Leukämie (ALL) sind weitgehend unbekannt. Was bei der einzelnen Patientin oder dem einzelnen Patienten zu einer ALL geführt hat, lässt sich meist nicht eindeutig feststellen.
Bestimmte Risikofaktoren erhöhen allerdings die Wahrscheinlichkeit, dass eine Leukämie auftritt. Dazu gehören zum Beispiel erbgutschädigende radioaktive Strahlung beziehungsweise Röntgenstrahlung oder knochenmarkschädigende Stoffe wie Benzol. Auch bestimmte Chemotherapien können das Risiko erhöhen.
Wie verläuft eine akute lymphatische Leukämie?
Die Beschwerden einer akuten lymphatischen Leukämie (ALL) entwickeln sich meist rasch, innerhalb weniger Tage bis Wochen. Die Leukämiezellen breiten sich im Knochenmark und im Körper aus und schädigen dadurch die Blutbildung und weitere lebenswichtige Organe. Unbehandelt führt diese schwere Erkrankung innerhalb weniger Monate zum Tod.
Wie wird eine akute lymphatische Leukämie diagnostiziert?
Wenn bei einer Patientin oder einem Patienten aufgrund von Beschwerden der Verdacht auf eine akute Leukämie besteht, lässt die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt zunächst das Blut untersuchen. Ergeben sich dabei Hinweise auf eine Leukämie, untersucht eine Fachärztin oder ein Facharzt für Blut- und Krebserkrankungen (Hämatologie/Onkologie) das Knochenmark.
Mit einer Tastuntersuchung und Ultraschall können Ärztinnen und Ärzte beurteilen, ob Leber, Milz oder Lymphknoten befallen sein könnten. Außerdem geben verschiedene bildgebende Verfahren Auskunft darüber, ob weitere Organe von Leukämiezellen befallen sind. Dafür setzt man Röntgenuntersuchungen, Magnetresonanztomografie (MRT), Computertomografie (CT) und/oder Skelett-Szintigrafie ein.
Außerdem entnimmt eine Fachärztin oder ein Facharzt der Patientin oder dem Patienten im Bereich der Lendenwirbelsäule etwas Nervenwasser und untersucht es. Dadurch kann man erkennen, ob Gehirn und Rückenmark befallen sind. Diese Untersuchung heißt in der Fachsprache Lumbalpunktion.
Detaillierte Informationen zur Krebsdiagnostik finden Sie auf der Website des Krebsinformationsdienstes, Deutsches Krebsforschungszentrum.
Wie wird eine akute lymphatische Leukämie behandelt?
Bei den meisten Betroffenen mit einer akuten lymphatischen Leukämie (ALL) ist das Behandlungsziel die Heilung: Die Therapie soll die Leukämiezellen dauerhaft beseitigen und die normale, gesunde Blutbildung wiederherstellen.
Wichtigster Bestandteil der ALL-Behandlung ist die Chemotherapie. Sie ist in verschiedene Behandlungsphasen gegliedert, in denen die Ärztinnen und Ärzte verschiedene Medikamente miteinander kombinieren und abwechseln. Insgesamt dauert die Behandlung etwa 2,5 Jahre.
Vorphasentherapie: Die Behandlung einer ALL startet mit einer milden Chemotherapie. Sie zerstört die Leukämiezellen in den ersten Tagen zunächst schrittweise und in überschaubarer Menge.
Induktionstherapie: Der Vorphasentherapie folgt in der Regel eine intensive Chemotherapie. Das Ziel dieser Therapie ist es, die Leukämiezellen zurückzudrängen und die gesunde Blutbildung wiederherzustellen. Gelingt dies, so sprechen Expertinnen und Experten von einer vollständigen oder kompletten Remission.
Wichtig zu wissen: Diese Remission ist noch keine Heilung, da in der Regel noch leukämische Zellen im Körper vorhanden sind. Sie würden ohne weitere Behandlung praktisch immer zu einem Rückfall führen.
Konsolidierungstherapie: Deshalb folgt eine zweite intensive Behandlungsphase. In dieser Phase kann auch eine Blutstammzelltransplantation mit fremden Stammzellen (allogene Transplantation) Bestandteil der Behandlung sein. Ärztinnen und Ärzte setzen sie insbesondere bei Betroffenen mit einem hohen Rückfallrisiko ein.
Erhaltungschemotherapie: Betroffene, bei denen keine Transplantation durchgeführt wird, erhalten nach der Konsolidierung eine milde Chemotherapie. Sie ist ambulant möglich.
Weitere Therapien
Die Nebenwirkungen der intensiven Chemotherapie können ohne eine ausreichende unterstützende (supportive) Therapie schwerwiegend sein. Maßnahmen, die Nebenwirkungen der Behandlung vorbeugen oder mildern, sind daher ein wesentlicher Teil der Leukämiebehandlung.
Die Leukämiezellen können bei Diagnosestellung auch im Gehirn und Rückenmark vorkommen – dem sogenannten zentralen Nervensystem (ZNS). Deshalb behandeln Ärztinnen und Ärzte bei einer ALL auch das ZNS. Dafür spritzen sie in regelmäßigen Abständen Chemotherapeutika direkt ins Nervenwasser der Patientin oder des Patienten. Gegebenenfalls wird das Gehirn bestrahlt.
Haben Betroffene einen großen Tumor im Brustmittelraum, kann auch eine Strahlentherapie Teil der Behandlung sein. Eine Rolle spielt die Bestrahlung zudem im Rahmen einer Hochdosistherapie bei den Patientinnen und Patienten, die eine Blutstammzelltransplantation erhalten.
Bei einigen Betroffenen mit ALL setzen Ärztinnen und Ärzte zusätzlich zur Chemotherapie auch zielgerichtete Medikamente ein. Diese Substanzen greifen besondere Merkmale von Krebszellen an.
Darüber hinaus steht für manche Patientinnen und Patienten mit einem Rückfall eine CAR-T-Zell-Therapie zur Verfügung. Hierfür werden körpereigene Immunzellen im Labor gentechnisch so umprogrammiert, dass sie Krebszellen erkennen und abtöten können.
Zu der Behandlung der akuten lymphatischen Leukämie und ihren Nebenwirkungen finden Sie detaillierte Informationen auf der Website des Krebsinformationsdienstes, Deutsches Krebsforschungszentrum.
Akute lymphatische Leukämie: Welche Ziele und Maßnahmen beinhaltet die Reha?
Die gesamte intensive Therapie ist für Körper und Seele meist sehr kräftezehrend. Um Patientinnen und Patienten die Rückkehr in den Alltag zu erleichtern, schließt sich häufig eine medizinische Rehabilitation (Reha) an. Die medizinische Reha soll ihnen helfen, wieder zu Kräften zu kommen und mit den Folgen der Krankheit und der Behandlung bestmöglich umzugehen. Daher orientiert sich das Programm einer Reha an der persönlichen Krankheitsgeschichte und den vorliegenden Einschränkungen.
Mögliche Inhalte einer medizinischen Reha nach einer Leukämie-Therapie sind:
- Physiotherapie und Sport
- Psychosoziale Beratung und Unterstützung
- Ernährungsberatung
Wie verläuft die Nachsorge bei einer akuten lymphatischen Leukämie?
Patientinnen und Patienten mit einer akuten lymphatischen Leukämie (ALL) werden in der Regel sehr intensiv behandelt. Die Erkrankung selbst und die Therapie können körperliche und psychische Folgen haben. Manches macht sich erst nach Abschluss der Behandlung als Spätfolge bemerkbar. Darüber hinaus besteht das Risiko, dass die Krankheit erneut auftritt.
Die Nachsorge bei einer akuten Leukämie dient dazu, einen Rückfall, aber auch Langzeitfolgen der Behandlung frühzeitig zu erkennen.
Im Mittelpunkt der Nachsorgeuntersuchungen stehen regelmäßige Gespräche mit einer Ärztin oder einem Arzt, körperliche Untersuchungen sowie Kontrolluntersuchungen von Blut und Knochenmark. Am Anfang finden die Kontrollen engmaschig statt. Mit dem zeitlichen Abstand von der Diagnose und dem Therapieende verlängern sich dann die Abstände zwischen den Untersuchungen.
Allgemeine Informationen zur Nachsorge bei Krebspatientinnen und -patienten finden Sie auf der Website des Krebsinformationsdienstes, Deutsches Krebsforschungszentrum.
Wie lebt man mit einer akuten lymphatischen Leukämie?
Mit einer Leukämieerkrankung geht für die wenigsten Menschen das Leben ganz wie gewohnt weiter: Der rasche Verlauf einer akuten lymphatischen Leukämie (ALL) und die langwierige Behandlung ambulant oder im Krankenhaus sind oft herausfordernd und belastend für Betroffene und Angehörige.
Beschwerden wie Schmerzen, Müdigkeit und körperliche Einschränkungen sowie die Belastungen einer intensiven Behandlung können die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten deutlich vermindern.
Eine psychosoziale und psychoonkologische Unterstützung durch geschulte Fachleute können Betroffene oft schon im Krankenhaus erhalten. Weitere Anlaufstellen, auch für Angehörige, sind die psychosozialen Krebsberatungsstellen oder niedergelassene Psychoonkologinnen und Psychoonkologen.
Wichtige Unterstützung bei der Bewältigung vieler Probleme sowie Informationen von Menschen in ähnlicher Lage erhalten Betroffene von Selbsthilfeorganisationen.
Auf der Website des Krebsinformationsdienstes, Deutsches Krebsforschungszentrum können Sie Adressen von Krebsberatungsstellen, ambulante psychoonkologische Behandlungsangebote sowie Selbsthilfeorganisationen finden.
Welche Ansprechpartner gibt es für die akute lymphatische Leukämie?
Die Mehrzahl der Betroffenen mit einer akuten lymphatischen Leukämie (ALL) wird nach Therapieplänen behandelt, die spezialisierte Fachleute erarbeitet haben und fortlaufend verbessern.
Ansprechpartner für Fragen zur Diagnostik und Therapie der ALL bei Erwachsenen ist die deutsche Studiengruppe GMALL (German Multicenter Study Group for Adult ALL).
Für Kinder und Jugendliche mit einer ALL gibt es andere Therapieprotokolle als für Erwachsene. Wegen des frühen Erkrankungsalters liegen zudem die Schwerpunkte der Reha und Nachsorge anders.
Informationen zu Leukämien im Kindes- und Jugendalter bietet die Website des Kompetenznetzes Pädiatrische Onkologie und Hämatologie kinderkrebsinfo.
Bei der Behandlung einer ALL sollten erfahrene Ärztinnen und Ärzte verschiedener Fachrichtungen eng zusammenarbeiten: Krankenhäuser, die besonders viel Erfahrung bei der Behandlung von Menschen mit einer Leukämie haben, können sich als Onkologisches Zentrum mit der Schwerpunktbezeichnung "Hämatologische Neoplasien" zertifizieren lassen. Die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) prüft dabei regelmäßig zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO), ob das Krankenhaus bestimmte Anforderungen einhält.
Die Adressen von Zentren mit dieser Schwerpunktbezeichnung finden Sie auf der Internetseite OncoMAP, indem Sie in der Suchmaske unter „Tumore“ „Hämatologische Neoplasien“ auswählen.
Wichtig zu wissen: Die Prüfung der fachlichen Anforderungen ist bislang in Deutschland keine Pflicht. Es kann ebenso geeignete Kliniken geben, die bisher keine solche Prüfung beantragt haben.
Sie haben weitere Fragen zum Umgang mit der Erkrankung im Alltag und zu weiteren Unterstützungsmöglichkeiten? Auf der Website des Krebsinformationsdienstes, Deutsches Krebsforschungszentrum finden Sie hierzu Informationen.
Bei allen Fragen zur akuten lymphatischen Leukämie können Sie sich auch persönlich an die Ärztinnen und Ärzte des Krebsinformationsdienstes wenden: unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 - 420 30 40 oder per E-Mail an krebsinformationsdienst@dkfz.de.
- Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO). Akute Lymphatische Leukämie (ALL). 03/2026. Aufgerufen am 30.07.2026.
- Hoelzer D, Bassan R, Dombret H, Fielding A, Ribera JM, Buske C; ESMO Guidelines Committee. Acute lymphoblastic leukaemia in adult patients: ESMO Clinical Practice Guidelines for diagnosis, treatment and follow-up. Ann Oncol. 2016. 27(suppl 5): v69-v82. doi: 10.1093/annonc/mdw025.
- Hoelzer D, Bassan R, Boissel N, Roddie C, Ribera JM, Jerkeman M; ESMO Guidelines Committee. ESMO Clinical Practice Guideline interim update on the use of targeted therapy in acute lymphoblastic leukaemia. Ann Oncol. 2024 Jan;35(1):15-28. doi: 10.1016/j.annonc.2023.09.3112.
- Gökbuget N, Boissel N, Chiaretti S, Dombret H, Doubek M, Fielding AK, Foà R, Giebel S, Hoelzer D, Hunault M et al. Diagnosis, Prognostic Factors and Assessment of ALL in Adults: 2024 ELN Recommendations from a European Expert Panel. Blood. 2024 May 9;143(19):1891-1902. doi: 10.1182/blood.2023020794.
- Gökbuget N, Boissel N, Chiaretti S, Dombret H, Doubek M, Fielding A, Foà R, Giebel S, Hoelzer D, Hunault M et al. Management of ALL in Adults: 2024 ELN Recommendations from a European Expert Panel. Blood. 2024 May 9;143(19):1903-1930. doi: 10.1182/blood.2023023568.
- Zentrum für Krebsregisterdaten (ZfKD) des Robert Koch-Instituts (RKI). Leukämien. Aufgerufen am 30.07.2026.
In Zusammenarbeit mit dem Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum.
Stand: